Hauptsächlich, weil die von den Finanzgesellschaften gehaltenen oder kontrollierten Anlagen sich quantitativ viel mehr auf das Klima auswirken als die direkte Tätigkeit dieser Unternehmen. Zudem erfordert die Energiewende grössere Investitionen, und insbesondere die Versicherungen verfügen über Mittel, die dazu beitragen könnten.\u003C/p> \u003Cp>\u003Cem>Die Schweizer Versicherungsgesellschaften zählen bereits zu den MusterschülerInnen: Sie rangieren bei Nachhaltigkeitsindizes oder -klassierungen regelmässig ganz oben. Hat die Studie diese guten Absichten bestätigt?\u003C/em>\u003Cbr /> Die von Inrate im Auftrag von ACTARES durchgeführte Studie bezweckte keinen internationalen Vergleich, sondern beschränkte sich auf die teilnehmenden Gesellschaften. Die Bedeutung der indirekten Emissionen von Anlagen ist weitgehend anerkannt. Konkrete Bestimmungen, sie zu verringern, stecken aber noch in den Kinderschuhen. Es gibt jedoch keine Anhaltspunkte, dass ausländische Gesellschaften in diesem Bereich weiter fortgeschritten sind.\u003C/p> \u003Cp>\u003Cem>Zurich Insurance Group hat Anfang Jahr angekündigt, eine Milliarde Franken in umweltfreundliche Anlagen investieren zu wollen, in «Green Bonds». Widerspricht dies nicht den Ergebnissen der Studie?\u003C/em>\u003Cbr /> Nein, es gibt keinen Widerspruch zu den Schlussfolgerungen der Studie. Zwar ist eine Milliarde Franken eine beeindruckende Summe, doch entspricht sie lediglich 0.5 % der Anlagen von Zurich. Es ist also eine einmalige Aktion, die nicht das Verbesserungspotenzial des restlichen Portefeuilles ausgleicht. Das Signal ist jedoch positiv, und das Angebot der grünen Obligationen erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Dies bietet den Versicherungen immer mehr Möglichkeiten, um auf verantwortliche Art und Weise zu investieren.\u003C/p> \u003Cp>\u003Cem>Wenn man die Ergebnisse der Studie betrachtet, soll dieser Weg weiterverfolgt, erweitert oder verändert werden? Welches sind die Perspektiven?\u003C/em>\u003Cbr /> Es lohnt sich sicherlich, diesen Weg weiterzuverfolgen. Jedoch unter einer Bedingung: Da die Daten, die von den Versicherungsgesellschaften öffentlich zugänglich gemacht werden, nicht ausreichen, müssten die Versicherungen künftig eine verbesserte und offenere Zusammenarbeit bei solchen Studien ins Auge fassen. ACTARES muss sie ermutigen, den Stand ihrer Anlagen konsequenter und mit einem Bericht über ihre Klimabelastung zu veröffentlichen.\u003C/p> \u003Cp>\u003Ca href=\"http://www.inrate.ch\">Inrate\u003C/a>\u003C/p>"}],"aside":{"blocks":null},"showAside":true,"isArticle":true,"asideData":[{"title":{"de":"Mehr zur Firma","fr":"Davantage sur la firme"},"content":[{"text":"Zurich Insurance Group","path":{"de":"/de/dossiers/company/zurich-insurance-group","fr":"/fr/dossiers/company/zurich-insurance-group"}},{"text":"Swiss Re","path":{"de":"/de/dossiers/company/swiss-re","fr":"/fr/dossiers/company/swiss-re"}}]},{"title":{"de":"Mehr zum Thema","fr":"Davantage sur le thème"},"content":[{"text":"Ökologie / Klima","path":{"de":"/de/dossiers/topic/ecology-climate","fr":"/fr/dossiers/topic/ecology-climate"}}]},{"title":{"de":"Erschienen in","fr":"Paru dans"},"content":[{"text":"Actares-Info 29","path":{"de":"/de/bulletin/info29","fr":"/fr/bulletin/info29"}}]}],"footerBlocks":null,"type":null,"previewText":null,"postDate":"2014-06-17T14:17:00+02:00","eventStartDate":null,"eventEndDate":null,"showTitle":true},"headers":{"date":["Fri, 04 Apr 2025 13:53:57 GMT"],"content-type":["application/json; charset=UTF-8"],"transfer-encoding":["chunked"],"connection":["keep-alive"],"access-control-allow-headers":["Authorization, Content-Type"],"access-control-allow-origin":["http://localhost:4200"],"strict-transport-security":["max-age=2592000"],"x-content-type-options":["nosniff"],"x-robots-tag":["none"],"cf-cache-status":["DYNAMIC"],"vary":["accept-encoding"],"server":["cloudflare"],"cf-ray":["92b14b7d3b8a0b42-AMS"],"alt-svc":["h3=\":443\"; ma=86400"]},"status":200,"statusText":"OK","url":"https://cms.actares.ch/pages/news/interview-tobias-jung?lang=de","responseType":"json"}}